Proliferationstherapie - Was ist das?

Die in der USA entwickelte Proliferationstherapie ist eine sowohl reparative, wie auch regenerative Behandlung chronischer Beschwerden des Bewegungsapparates. Hier ist nicht nur das Bekämpfen des Schmerzes das Ziel, sondern die langanhaltende Stabilisation der betroffenen Strukturen. Die Proliferationstherapie ist dem Cortison gegenüber eine wirkungsvolle Alternative, und stellt so eines der besten Schmerztherapiekonzepte für instabile Gelenke und Gelenkdegeneration dar.

Wie funktioniert die Proliferationstherapie?

Eine Lösung aus Traubenzucker und einem Betäubungsmittel wird an die betroffene Stelle injiziert. Somit wird auf zwei verschiedenen Wegen die Regeneration eingeleitet:
Sowohl die Injektionssubstanz, als auch die Nadel selbst lösen bewusst einen Verletzungsreiz aus. Dieser führt zu einem Entzündungsprozess, welcher in der Regel in einem Regenerationsprozess mündet. Die Strukturen des behandelten Bandgewebes straffen und verfestigen sich, dabei kommt es zu einer Stabilisation der erkrankten Bänder, Gelenkkapseln und Sehnen.

Die Therapieplanung wird dem Beschwerdebild des Patienten individuell angepasst. In der Regel erhalten die Patienten 5 Injektionen im Abstand von nur einer Woche bei uns in der Praxis. Die Behandlung setzt an der Wurzel des Schmerzes an und bekämpft dort die Ursache. Für den Patienten wird ein Rückgang der Beschwerden schnell spürbar, außerdem beugt diese Behandlungsform auch fortschreitende Verschleißerkrankungen vor.

 

Wir empfehlen die Behandlung bei folgenden Diagnosen

Die Proliferationstherapie kann bei chronischen Schmerzen, welche durch Instabilitäten der Wirbelsäule, an Gelenken der Arme und Beine entstanden, empfohlen werden.

Folgende Diagnosen können behandelt werden:

  • Chronische Rückenschmerzen
  • Arthrose
  • Degeneratives LWS-Syndrom
  • Bandinstabilitäten
  • Spreizfußbeschwerden

Vor einigen Jahren haben amerikanische Ärzte und Wissenschaftler die Proliferationstherapie im sogenannten Doppelblindversuch getestet. Bei zwei dieser Versuche (1987 Ongley/Dorman und 1993 Klein/Eek) waren sie mit überzeugenden 90% der Patienten erfolgreich.

Siehe auch

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