Osteopathie

Osteopathie ist eine alternativmedizinische und ganzheitliche Behandlungsstrategie, die auf Dr. Andrew Taylor Still zurückgeht. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass Störungen einzelner Funktionen immer Ein-
fluss auf das gesamte Körpersystem haben. Somit hat eine osteopathische Behandlung als Ziel, Einschränkungen der Beweglichkeit von Strukturen und Geweben zu korrigieren und dadurch körper-
liches und seelisches Wohlbefinden wieder herzustellen.

Zur Diagnose und Therapie werden lediglich die Hände eingesetzt.

Techniken:

Dem erfahrenen Osteopathen stehen zur Verfügung:

Cranio-Sacrale Therapie:
Behandlung der Schädelknochen, des Kreuzbeines und der Hirnhaut

Viscerale Osteopathie:
Behandlung von Funktionsstörungen innerer Organe

MET (Muskelenergietechnik):
Behandlung funktionsgestörter Gelenke oder Muskeln mittels spezieller Dehntechniken

MFR (myofasciales Release):
Behandlung von Gewebefaszien durch sanfte Mobilisationstechniken des Unterhautgewebes

HVLA (high velosity low amplitude):
Gezielte, sehr exakte, mehrdimensionale Einrenktechnik

Functional nach W. L. Johnston:
Mobilisierende Gelenkbehandlung zur Widerherstellung der Beweglichkeit in verschiedenen Bewegungsrichtungen

Counterstrain nach L.H. Jones:
Behandlung von ca. 200 Muskel-Sehnenpunkten (sogenannte Tenderpunkte). Die Punkte werden
mit den Fingern getastet und durch spezielle Lagerungen des Patienten gelöst (neuro-reflektorisches
Verfahren.

Behandlungsablauf:

Da es sich bei der Osteopathie um eine ganzheitliche Behandlung handelt, erfolgt zunächst eine aus-
giebige Befragung und Untersuchung des Patienten. Im Mittelpunkt steht das Erkennen der Hauptläsion
(major lesion). Die Behandlung erfolgt mittels der oben genannten Techniken im Rahmen mehrerer Therapiesitzungen.

Die Behandlungsdauer beträgt 25-60 Minuten. Die Behandlungsintervalle werden individuell bestimmt
und liegen zwischen 2 und 4 Wochen. Eine Behandlungsserie umfasst in der Regel 6-8 Sitzungen und
orientiert sich am Erfolg der Therapie.

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