Kinesiotaping - Was ist das?

Inzwischen kennt sie jeder aus dem Profisport -
Die farbigen Klebebänder an Schulter, Arm oder Bein der Fußballer, Leichtathleten oder Tennisspieler. Das Kinesiotaping. Es kommt ursprünglich aus Japan und ist dort und inzwischen auch in weiten Teilen Asiens und Amerikas eine etablierte Therapiemethode. Wegen seiner Dehnbarkeit wird es häufig verwendet, um schmerzhafte Erkrankungen insbesondere des Muskel-, Sehnen- oder Skelettapparates zu behandeln. Neben der einfach und schonenden Anwendung, liegen die Vorteile des Kinesiotaping in der umfassenden Wirkung einer Verbesserung der Gelenkfunktion, Schmerzdämpfung und somit auch in einem kürzeren Heilungsprozess.

Doch was macht dieses Tape so besonders? Im Gegensatz zu herkömmlichen Tape ist dieses längselastisch und entspricht in Dicke, Schwere und Dehnfähigkeit der menschlichen Haut.
Es ist luft- und wasserdurchlässig, dabei aber wasserbeständig und kann somit problemlos mehrere Tage auf der Haut verbleiben.

Wie funktioniert das Kinesiotaping?

Die Behandlung erfolgt in unserer Praxis. Das Kinesiotape wird direkt auf die Haut angebracht, wo es dann einige Tage verbleiben soll. Das besondere Material wird auf einer hochwertigen Baumwollbasis hergestellt. Die Klebeeigenschaft wird alleine durch die Körperwärme aktiviert.
Das Kinesiotape bewirkt eine leichte Dehnung der Haut, welche in Kombination mit der Körperbewegung zu einer sanften Lockerung des Bindegewebes führt. Durch die Spannung des Tapes verbessert sich die Muskel- und Gelenkfunktion. Darüber hinaus wird der Lymphabfluss gefördert, die verletzte Struktur entlastet und eine Schmerzreduzierung bewirkt, wodurch die verletzten Muskelfasern verbessert heilen können.
Die eigene Beweglichkeit wird dabei nicht einmal eingeschränkt, im Gegenteil, sie wird gefördert.

 

Wir empfehlen die Behandlung bei folgenden Diagnosen

Kinesiotaping ergänzt die in der Orthopädie bereits vorhandenen Behandlungstechniken. Anwendung findet sie vor allem bei muskulär bedingten Beschwerden (Rückenbeschwerden), Sportverletzungen (Muskelfaserrisse oder Muskelverhärtungen), Sehnenentzündungen, instabilen Gelenken und Arthrosebeschwerden.

Konkrete Anwendungsgebiete sind dabei:

  • Muskelverspannungen
  • Sehnenerkrankungen
    (z. B. Tennis- oder Golferarm, Achillessehnenbeschwerden)
  • Rückenschmerzen
  • Sportverletzungen
    (Muskelfaserrisse, Zerrungen, Prellungen)
  • Gefäßerkrankungen
  • Lymphschwellungen
  • Arthrosebeschwerden

Immer aktuelle Infos und Videos: