Akupunktur am Ohr

Akupunktur – Was ist das?

Die Akupunktur ist eine alternativ-medizinische Methode mit einer über 3000 Jahre langen Tradition. In der fernöstlichen Medizin ist sie ein Grundprinzip beruhend auf der Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. Sie gehört zu den ältesten Heilverfahren in der Medizin und ist auch in der westlichen Schulmedizin mittlerweile etabliert und anerkannt als eine regulative Behandlungsmethode. Umfangreiche Studien beweisen die Wirksamkeit bei unterschiedlichen Krankheitsbildern und es wurden sogar deutliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren aufgezeigt.

Auch in unserer Praxis führen wir die Akupunktur seit einigen Jahren erfolgreich durch. Durch eine umfangreiche Ausbildung und regelmäßiger Teilnahme an Fachveranstaltungen können sich unsere Patienten auf ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung verlassen, so dass die Akupunktur als hervorragende Ergänzung zu unseren Therapiemethoden gilt.

Wie funktioniert die Akupunktur?

Neue wissenschaftliche Studien beweisen, dass während der Akupunktur körpereigene morphinartige Substanzen in Gehirn und Rückenmark freigesetzt werden. Diese sogenannten Endorphine, Glückshormone, haben eine schmerzreduzierende Wirkung. Zusätzlich wird das vegetative Nervensystem reguliert, das körpereigene Immunsystem stimuliert und die Abwehrkräfte somit gestärkt.

Der Patient liegt oder sitzt in einer möglichst entspannten Haltung. Je nach vorhergehender Diagnose werden an bestimmten Punkten feine Nadeln eingestochen, um den Organismus gezielt zu stimulieren. Auf den Meridianen (Lebenslinien) werden zwischen 5-20 Einmalnadeln gesetzt. Insgesamt können 400 verschiedene Akupunkturpunkte behandelt werden, welche auf 12 Hauptmeridianen und 8 Extrameridianen lokalisiert sind. In der Regel werden die sehr feinen Nadeln 20-30 Minuten im Körper belassen, wobei eine Behandlungsserie 10-15 Sitzungen umfassen kann. Grundsätzlich praktizieren wir verschiedene Akupunkturtechniken, zum Beispiel kann durch ein Drehen der Nadel eine stimulierende oder gar beruhigende Wirkung beim Patienten erzielt werden. Durch kleine Moxakegel (Beifußkraut) können die Akupunkturnadeln auch erwärmt werden, um so dem Meridian Energie zuzuführen.

Wir empfehlen die Behandlung bei folgenden Diagnosen

Die Behandlung wird besonders zur Therapie von Schmerzen und Funktionsstörungen im Bewegungssystem genutzt:

  • Rückenschmerzen
  • BWS-, LWS-, und HWS-Syndrom
  • Gelenkschmerzen
    (Knie, Hüfte, Schulter, Ellenbogen)
  • Muskelbeschwerden, Zerrungen, Verspannungen, Triggerpunkte
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Bandscheibenvorfall
  • Golf- und Tennisarm
  • Nachbehandlung von Hüft-, Knie-, und Bandscheibenoperationen
  • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
  • Neuralgien (Trigeminusneuralgie)

In einer großen Studie der gesetzlichen Krankenkassen zeigte die Akupunktur eine Überlegenheit gegenüber konservativen Therapien bei der Behandlung von chronischen Knie- und Rückenschmerzen. Daher übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung verschiedener Krankheitsbilder.

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